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Warum HSV-Profi Torunarigha gegen Union „doppelt motiviert“ ist

Bei den meisten HSV-Fans dürfte der 1. FC Union Berlin als Gegner im Vergleich zu anderen Bundesligisten keine gesteigerten Emotionen hervorrufen. Bei Jordan Torunarigha sieht das anders aus: Der gebürtige Chemnitzer verbrachte weite Teile seiner Kindheit und Jugend in der Hauptstadt und kickte über eineinhalb Jahrzehnte für Unions Lokalrivalen Hertha BSC (81 Profispiele). Entsprechend besonders wird das Duell für den 28-Jährigen: „Wenn man als Berliner gegen eine Berliner Mannschaft spielt, dann ist man doppelt motiviert und will um jeden Preis gewinnen“, erklärte Torunarigha gegenüber dem RBB. Zumal er mit seiner Zeit bei der Hertha einige besondere Momente verknüpft, zuvorderst das Zweitrundenspiel im DFB-Pokal gegen Dynamo Dresden, als er sein Team kurz vor dem Ende vor dem Ausscheiden bewahrte: „Der Moment war der Wahnsinn. Alles deutete daraufhin, dass wir das Spiel verlieren und rausfliegen würden. Und dann macht ein Berliner Junge im Olympiastadion in der Nachspielzeit der Verlängerung vor der Ostkurve den Ausgleich zum ganz späten 3:3. Und im Elfmeterschießen gewinnen wir“, erinnerte sich Torunarigha. „Das war besonders.“