Mitten im Abstiegskampf: Werder Bremen nimmt sich den HSV als Vorbild!
Mit Zahlen sollte sich Neu-Trainer Daniel Thioune vor dem Nord-Süd-Klassiker besser nicht beschäftigen. Elf Spiele wartet Werder Bremen inzwischen auf einen Sieg. Fast 20 Jahre ist es her, als die Grün-Weißen, damals übrigens Tabellenführer, den großen FC Bayern am 21. Oktober 2006 letztmals im eigenen Stadion in die Knie zwangen. „Es muss unser Ziel sein, dass das hier kein Selbstläufer für die Bayern wird“, sagte Ex-HSV-Coach Thioune nun der „DeichStube“.

Als Vorbild soll den auf den Relegationsplatz abgerutschten Bremern am Samstag (15.30 Uhr/Sky) ausgerechnet der Erzrivale dienen. Denn was der HSV beim 2:2 vor zwei Wochen mit viel Einsatzbereitschaft und unbändigem Willen im heimischen Volkspark vorgemacht hat, will Werder im Weserstadion ein Stück weit kopieren.
„Die Hamburger haben zuletzt gezeigt, dass man zu Hause gegen die Münchener etwas mitnehmen kann“, sagte Werder-Kapitän Marco Friedl. Die Bayern seien zwar „grundsätzlich in ihrer eigenen Liga unterwegs“, aber im Fußball sei „alles möglich“. Im Kampf um den Klassenerhalt wäre ein Dreier oder zumindest ein Punkt gegen den Branchenprimus Gold wert.
