„Tut dem Gegner weh“: Cardoso schwärmt von HSV-Leader Capaldo
Es könnte einerseits die Sympathie als Landsmann sein, die Rodolfo Cardoso als Argentinier für Nicolas Capaldo übrig hat. Andererseits spielt der HSV-Vizekapitän seit Wochen auf einem ganz hohen Niveau, das auch den Ex-Profi von dessen spielerischen Qualitäten überzeugt hat. „Die neue Position hat Capaldo gut getan, er spielt da sehr stark“, sagt Cardoso in der „Bild“ über den vielleicht entscheiden Schachzug, den Abräumer aus dem Mittelfeld in die Abwehrreihe zurückzuziehen. „Im Zentrum ist er viel gelaufen. Jetzt agiert er mit mehr Spielübersicht und entscheidet, wann er sich in die Offensive einschaltet. Wenn der Raum da ist, ist er sehr dynamisch. Capaldo marschiert mit Tempo, das tut dem Gegner weh.“
Mit nur 1,77 Meter besitzt Capaldo auf den ersten Blick nicht das Gardemaß für einen Innenverteidiger. Die fehlende Körpergröße mache der 27-Jährige aber auf anderem Wege wett. „Capaldo ist brutal schnell, zweikampfstark und wird nicht müde“, ordnet Cardoso, aktuell Co-Trainer in der U19 des HSV, die Fähigkeiten des Rechtsfußes ein. „Obwohl er nicht so groß ist, kann er sich durch seine gute Sprungkraft auch in der Luft behaupten.“
