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So sehr wirbelte das Anreise-Chaos den HSV durcheinander

Beim 1:1 in Mainz lieferte der HSV eine über weite Strecken konzentrierte Vorstellung ab. Das beeindruckt an diesem Abend umso mehr, wenn man bedenkt, mit welchen Widrigkeiten die Hamburger vor Anpfiff zu kämpfen hatten: Der Mannschaftsbus stand im Stau, so dass der Zeitplan kräftig durcheinandergewirbelt wurde. „Wenn du ankommst und zehn Minuten Zeit hast, dich umzuziehen, vorzubereiten und dann zum Aufwärmen zu gehen, ohne Torabschlüsse das Warm-Up zu absolvieren, dann ist das sicherlich nicht optimal“, skizzierte Trainer Merlin Polzin bei Sky. Umso glücklicher macht ihn die Reaktion seines Teams: „Wenn dann eine Mannschaft so performt, spricht das extrem für den Zusammenhalt und den Fokus, den die Jungs haben.“ Die Unterstützung des Anhangs hat ihr Übriges getan: „Die Stimmung war von Mainzer Seite aus gut, aber ich habe unseren Gästeblock wieder 90 Minuten lang gehört. Das ist die Einheit, die wir brauchen, um am Ende der Saison unser Ziel zu erreichen.“