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„Bei aller Liebe…“: So reagiert Mainz auf die Vorwürfe des HSV

Das Sportliche geriet nach dem 1:1 des HSV bei Mainz 05 in den Hintergrund. Stattdessen dominierte vor allem aufseiten des HSV der Ärger über Schiedsrichter-Entscheidungen und die Gangart der Nullfünfer den Diskurs. Nach Meinung der Hamburger hätte es für zwei Profis der Gastgeber einen Platzverweis geben müssen, darüber hinaus bezeichnete Miro Muheim die Mainzer als „Tretertruppe“. Wie blicken die Protagonisten des FSV auf diese Vorwürfe? „In so einem umkämpften Spiel auf dem Platz mit dem Wetter kommst du dann mal zu spät oder rutschst aus“, sagte Kapitän Nadiem Amiri bei Sky. „Aber bei aller Liebe, das ist Männerfußball. Es sind heute viele Zweikämpfe auf dem Platz gewesen.“ Auch Stürmer Philipp Tietz wollte sich den Vorwurf, seine Mannschaft sei unverhältnismäßug hart zu Werke gegangen, nicht gefallen lassen: „Da jetzt mit dem Finger auf irgendwen zu zeigen, ist das falsche Argument. Heute war es ein intensives Spiel, das gehört im Fußball dazu. Ich kann das einfach nur alles zurückgeben. Beim HSV war es genauso.“ Das die Mainzer Glück hatten, das Spiel mit elf Mann zu beenden, gestand Tietz jedoch offen ein: „Das wissen wir glaube ich alle. Da hat der Trainer auch gut reagiert. Da hatten wir das Glück schon auf unserer Seite.“