Bericht: So plant der HSV die Vieira-Zukunft im Volkspark
Die meisten Fans dürften sich nach dem bisherigen Verlauf der Saison für eine feste Verpflichtung von Arsenal-Leihgabe Fábio Vieira aussprechen. Und auch die Bosse sind voll vom kleinen Mittelfeldregisseur überzeugt. Das Problem: die im Leihvertrag verankerte Ablöse, die bei rund 20 Millionen Euro liegt. Wie die „Sport Bild“ nun berichtet, könnte es aber neue Gründe und Möglichkeiten für einen Vieria-Verbleib im Volkspark geben. So soll sich der gewandte Linksfuß in Hamburg privat und sportlich sehr wohlfühlen. Er genieße das Vertrauen der HSV-Verantwortlichen um Sportdirektor Claus Costa und die ausverkauften Spiele im Volksparkstadion. Auch der Bundesliga-Fußball sage ihm zu. Bis Mitte Juni müsse der HSV die verhandelte Kaufoption ziehen.
Dass es dazu kommt, sei nach aktuellem Stand aus wirtschaftlichen Gründen unwahrscheinlich. Aber es könnte noch anders kommen. Wie die Zeitung spekuliert, könnten die Rothosen die Kaufoption bewusst verstreichen lassen, um dann noch mal nachzuverhandeln. Laut dem Bericht soll eine Summe von zehn bis zwölf Millionen Euro anvisiert werden. Für den HSV ist das deutlich realistischer. Als mutmachender Faktor soll das gute Verhältnis zwischen Arsenal-Sportdirektor Andrea Berta und Vieiras Berateragentur Gestifute gelten. Es dürfte ein heißes Thema bleiben, das den HSV und die Fans bis in den Sommer hinein beschäftigen wird. Bis zuletzt hatte Costa noch keinen Kontakt nach London. Dass sich das inzwischen geändert hat, ist möglich,
