„Reden nichts schön“: Aber HSV-Konkurrent Köln stärkt Trainer Kwasniok
Der 1. FC Köln steckt mittlerweile mittendrin im Abstiegskampf. Nur zwei Siege gab es in den letzten 15 Ligaspielen. Trainer Lukas Kwasniok steht öffentlich unter Druck. „Die Situation ist uns sehr bewusst“, sagte Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler dem „Kicker“. „Wir reden intern nichts schön, weil am Ende Ergebnisse zählen. Das ist der Maßstab, an dem wir uns alle messen lassen müssen. Entsprechend konsequent analysieren wir unsere Spiele und leiten daraus unsere Entscheidungen ab.“ Seinen Chefcoach nimmt der Ex-Profi dennoch in Schutz. „Lukas und sein Team arbeiten äußerst akribisch, die Mannschaft zieht hier täglich mit. Wir haben die Qualität, unser Saisonziel zu erreichen. Das hat Lukas der Gruppe in dieser Woche noch einmal sehr deutlich vermittelt.“
Ohne weitere Punkte auf dem Konto wird der Klassenerhalt aber nicht möglich sein. Das weiß auch Kessler. „Es reicht nicht, phasenweise gut zu sein. Wir wissen, was gefordert ist, und ich erwarte, dass wir das entsprechend umsetzen“, fordert er von der Mannschaft. „Jetzt geht es darum, bei den kommenden Aufgaben - schon am Samstag gegen Dortmund - diese Qualität mit maximaler Intensität und Konsequenz über 90 Minuten auf den Platz zu bringen.“
