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„Musste auch schlucken“: Trainer von HSV-Rivale in der Verletzungs-Krise

Eigentlich sollte das Spiel gegen den VfL Wolfsburg (17.) die Chance für den SV Werder Bremen werden, sich endlich aus dem Tabellenkeller zu befreien. Ein Blick auf die Ausfall-Liste zeigt jedoch, dass das alles andere als ein Selbstläufer wird. „Nicht dabei sein können: Victor Boniface, Mitchell Weiser, Maximilian Wöber, Amos Pieper, Julian Malatini, Wesely Adeh, Jens Stage (Gelbsperre), Jovan Milosevic und Senne Lynen“, begann Werder-Medienchef Cristoph Pieper die Pressekonferenz vor dem Wolfsburg-Spiel. „Ein bisschen schlucken musste ich auch gerade, das klang fast nach einer Mannschaftsaufstellung. Das zeigt natürlich, dass wir aktuell schon ein bisschen auf der Felge laufen“, schaltete sich Werder-Coach Daniel Thioune ein.

Hinzu kommen Karim Coulibaly, Niklas Stark, Felix Agu und Samuel Mbangula, die gerade erst aus einer Verletzungspause zurückkehren. Wie fit sie für das Spiel am Wochenende schon sind, bleibt offen. Sicher ist: Für den SV Werder Bremen kommt die Verletzungs-Plage zum denkbar ungünstigsten Punkt. Mit 25 Punkten und Platz 15 stecken die Grün-Weißen derzeit mitten im Abstiegskampf. Eine Niederlage gegen Wolfsburg könnte die Lage noch einmal verschärfen.