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Akzeptiert der HSV die Otele-Sperre? Finale Entscheidung gefallen

Eigentlich hatte man beim HSV damit gerechnet, dass die Rotsperre für Philip Otele am Freitag auf ein Spiel reduziert werden würde – vergebens. Stattdessen blieb es auch nach dem Einspruch bei der ursprünglichen Entscheidung des DFB-Sportgerichts, den Flügelspieler für zwei Spiele zu sperren. Bis zum heutigen Montag hätte der HSV Zeit, um erneut in Berufung zu gehen. Innerhalb des Klubs hat man sich nun jedoch dagegen entschieden. Die Hamburger werden nicht vor das DFB-Bundesgericht ziehen, um eine Verkürzung von Oteles Sperre zu bewirken. Das wäre die letzte Instanz gewesen. Vielmehr ist man im Volkspark jetzt bereit, die Zwei-Spiele-Sperre zu akzeptieren. Otele wird damit nicht nur die bereits absolvierte Partie gegen die TSG Hoffenheim (1:2) verpassen, er fehlt auch am Samstag gegen Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de). Bei der 1:3-Derbyniederlage gegen Werder Bremen war der 27-Jährige seinem grätschenden Gegenspieler Cameron Puertas auf den Unterschenkel getreten. Der DFB wertete die Aktion im Nachhinein als „rohes Spiel“ und erteilte deswegen eine Sperre von zwei Spielen für den Nigerianer. Da selbst Schiedsrichter Florian Exner nach dem Nordderby nicht mehr voll von seiner Entscheidung, Rot zu zeigen, überzeugt gewesen war, hatten sich die Hamburger zunächst gute Chancen auf eine Reduzierung der Strafe ausgerechnet.