Droht dem HSV der Abstieg? Ex-Europameister spricht von „Warnzeichen“
Nach der dritten Niederlage in Folge sowie dem Abrutschen des HSV auf den 15. Tabellenplatz müssen sich die Rothosen im Abstiegskampf wieder mehr Sorgen machen. Dass der HSV noch einigermaßen ruhig auf die Situation im Tabellenkeller blicken kann, hängt eher mit den Leistungen der Konkurrenz als mit den eigenen zusammen. Ex-Profi und Moderator Thomas Helmer macht sich deswegen durchaus Sorgen um die Hamburger. „Was im Moment noch positiv ist, ist einfach, dass es noch relativ ruhig in Hamburg ist. Das ist relativ ungewöhnlich – aufgrund der sportlichen Situation, aufgrund dessen, wie die Mannschaft gerade spielt“, erklärte er in der Talkshow „Sky90“ und verwies noch einmal auf die brenzlige Situation in den vergangenen Wochen: „Man darf nicht vergessen, sie haben aus den letzten zehn Spielen nur eins gewonnen. Das ist schon ein Warnzeichen, da muss man schon aufpassen.“ Als ursächlich für diese sportliche Krise sieht Helmer mehrere Faktoren. „Man sieht einfach, dass der HSV in der Offensive Riesenprobleme hat. Dazu kommen Undiszipliniertheiten. Sie haben acht Rote Karten, damit sind sie auch Höchstwert. Sie haben sich damit auch immer selbst in die Bredouille gebracht“, befand der ehemalige Europameister von 1996. Es gäbe einige „Baustellen“ beim HSV, die nur dadurch „kaschiert“ würden, dass es mit dem 1. FC Heidenheim, dem VfL Wolfsburg sowie dem Stadtrivalen aus St. Pauli einige noch schwächere Klubs gäbe.
