Uhr -

Absteiger-Niveau? In diesen Statistiken ist der HSV Liga-Letzter

Der HSV muss drei Spieltage vor Schluss mit fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang noch um den Klassenerhalt zittern. Ein Sieg würde den Hamburger Nerven eine große Portion Sicherheit geben. Doch dafür müssen die Rothosen vor allem eines nachlegen: Tore. Mit 34 Treffern haben sie vor Stadtrivale St. Pauli die schwächste Offensive der Liga. Mit 38,91 Expected Goals spielt man sich zudem die zweitwenigsten Chancen heraus, wie das Onlineportal „One Football“ berichtet. Und wenn aus dem Spiel heraus schon nicht wirklich viel klappt, dann helfen aktuell auch die Standards nicht so richtig.

Nur fünf Tore erzielten die Rothosen nach einem ruhenden Ball – der niedrigste Wert der Bundesliga. Nächster in der Rangliste ist der VfB Stuttgart mit sieben Treffern durch einen Standard. Seit dem Ausfall von Luka Vuskovic, der allein drei der Tore auf sich vereinte, ging hier zudem eine Menge Torgefahr verloren. Mit der Syndesmose-Verletzung von Miro Muheim fällt zusätzlich einer der etatmäßigen Schützen aus. Keine guten Vorzeichen mit Blick auf die kommenden Spiele gegen Eintracht Frankfurt (Samstag ab 15.30 Uhr im MOPO-Liveticker), den SC Freiburg und Bayer 04 Leverkusen.