„Waren absolut unzufrieden“: Das war für Polzin der HSV-Wendepunkt
Zwei Siege in Folge, elf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, beste Stimmung. Aktuell gibt es beim HSV kaum jemanden, der etwas zu bemängeln hat. Zu Beginn der Saison sah das noch nicht so aus, wie Merlin Polzin im Interview mit der „Bild“ zugab. „Am Anfang waren wir absolut unzufrieden. Da hatte ich mit Loic (Favé; d. Red.) ein längeres Gespräch, weil wir nach der Vorbereitung und den ersten Spielen festgestellt haben – unabhängig vom Gewinnen oder Verlieren –, dass das gar nicht der Fußball ist, über den wir uns definieren wollen.“ Nach drei Spieltagen und einer 0:2-Derby-Niederlage gegen St. Pauli bemängelten Polzin und Co.: „Es war sehr statisch und wenig von dem, was wir jetzt zeigen.“ Als Wendepunkt beschrieb der Trainer das Auswärtsspiel in Leipzig, auch, wenn das im Oktober mit 1:2 verloren ging. „Wenn du so Fußball spielst, kann das in der Bundesliga auch funktionieren. Das zu spüren, war schon wichtig“, so Polzin.
