Ex-HSV-Star Barbarez kann WM-Start gar nicht mehr abwarten – und träumt von K.-o.-Phase
Nur noch wenige Tage, dann erfüllt sich endlich sein großer WM-Traum. Als Spieler hat er nie an einer Weltmeisterschaft teilnehmen können. Nun erfüllt sich Sergej Barbarez mit 54 Jahren seinen Traum als Trainer der bosnischen Nationalmannschaft doch noch. Dabei kann er es gar nicht mehr abwarten, endlich am Seitenrand zu stehen. „Ich verspüre unglaublich Bock darauf, Teil von so etwas Großem zu sein“, erklärte der ehemalige Hamburger im Interview mit dem „kicker“. Das grandiose Playoff-Spiel, in dem seine Mannschaft im Elfmeterschießen gegen Italien das WM-Ticket ziehen konnte, hat er dabei noch nicht vergessen. „Wie soll ich mich von Glück erholen? Ich will am liebsten dauerhaft in dem Modus sein, in dem ich seit unserem Sieg gegen Italien im März bin“, so Barbarez. Dieses Glück will er nach Möglichkeit so lange wie möglich weitertragen – vielleicht sogar bis in die K.-o.-Phase: „Wir alle empfinden große Dankbarkeit dafür, dass wir als kleines Land zum zweiten Mal nach 2014 bei einer WM dabei sein dürfen. Wir wissen aber auch, dass wir etwas dafür getan haben und es verdient haben. Natürlich haben wir Bock, etwas länger zu bleiben.“ Mit dabei sind noch zwei weitere Ex-HSV-Profis: Dennis Hadzikadunic und Ermedin Demirovic haben den Sprung in den Kader geschafft.
