„Seit Monaten im Gespräch“: Einblicke zum HSV-Abgang von Königsdörffer
Monatelang verhandelte der HSV mit Ransford Königsdörffer über eine Vertragsverlängerung. Am Ende schlug der Stürmer das Angebot aus und entschied sich stattdessen für den ablösefreien Wechsel zum FSV Mainz 05. Christian Heidel, Sportvorstand der Rheinhessen hat gegenüber der „Bild“ nun erläutert wie der Transfer zustande kam. „Mit den Spielern, die wir jetzt geholt haben, waren wir teilweise schon seit Monaten im Gespräch – ablösefreie Profis bekommst du nicht, wenn du erst im Mai anfängst, nach ihnen zu suchen“, erklärte Heidel. Die Mainzer hatten also voraussichtlich mindestens genauso lange wie der HSV um die Unterschrift von Königsdörffer gebuhlt. Vielleicht hätte der Transfer auch schon vorher verkündet werden können, die brenzlige Lage im Abstiegskampf machte den Mainzern jedoch einen Strich durch die Rechnung: „Wir mussten mit den abschließenden Verhandlungen abwarten, konnten den Spielern ja erst spät definitiv sagen, dass wir weiter Bundesliga spielen.“ Dennoch ist man in Mainz sehr zufrieden, mit der bisherigen Transferausbeute. Neben Königsdörffer hat man schon die Zugänge von Fabio Gruber, Otto Ruoppi sowie Eric Martell eingetütet. „Wir waren bei den Spielern, die wir geholt haben, nicht alleine, die hätten auch woanders hingehen können. Es hat bislang alles geklappt, was wir machen wollten“, verrät Heidel. Der HSV hingegen ging bei Königsdörffer leer aus und ist nun auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz.
