„Zu leise“: Ex-HSV-Boss Boldt ärgert sich über Testspiel-Pleite
Ex-HSV-Boss Jonas Boldt zeigte sich nach dem ersten Härtetest von Hannover 96 nicht zufrieden mit der Leistung der Niedersachsen. Der Zweitligist unterlag am Wochenende mit 2:3 dem Aufsteiger Paderborn. Gegenüber der „Bild“ machte der ehemalige HSV-Sportvorstand seinem Ärger Luft. „Es war ein guter Test, der uns aber auch gezeigt hat, dass wir noch einiges zu tun haben“, so Boldt. Der 44-Jährige bemängelt vor allem die laut ihm fehlende Kommunikation auf dem Platz. „Es ist noch zu leise auf dem Platz. Wir brauchen viel mehr Kommunikation, gerade in schwierigen Phasen“, ärgert er sich.
Aber auch in Bezug auf Führungsspieler würde sich Boldt mehr von seinen Profis wünschen. „Für mich spricht nichts dagegen, dass junge Spieler auch mitführen und Verantwortung übernehmen können“, erklärt der Ex-HSV-Boss. „Natürlich ist in erster Linie der Trainer dafür verantwortlich. Aber die Jungs auf dem Platz, die müssen schon wissen, was es bedeutet, Spiele zu gewinnen und wie ich dazu abseits der Taktik beitragen kann“, ergänzte er. Ex-HSV-Trainer Christian Titz hat den klaren Auftrag bekommen, die Niedersachsen zurück in die erste Liga zu führen. In der vergangenen Saison war Hannover 96 noch auf dem vierten Platz gelandet.
