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„Mit Plan nicht zufrieden“: Raab spricht erstmals über HSV-Abgang

Der HSV hat inzwischen einen neuen Herausforderer für Daniel Heuer Fernandes: Bayern-Leihgabe Daniel Peretz möchte sich den Platz zwischen den Hamburger Torpfosten verdienen. Matheo Raab dagegen stufte seine Chancen, den Stammplatz im HSV-Kasten zu erobern, nach Gesprächen mit den Verantwortlichen offenbar als so gering ein, dass er den Volkspark verließ. Der 26-Jährige wechselte stattdessen zu Union Berlin und sprach im Rahmen einer Medienrunde nun erstmals über den Abschied vom HSV. „Letzte Saison ist für mich nicht optimal verlaufen. Ich habe mir in der Vorbereitung eine Lungenentzündung zugezogen, habe meinen Platz als Nummer eins verloren. Dann kam ich wieder rein und habe mir die Hand gebrochen. Dann war ich wieder vier Monate raus“, blickte Raab zunächst zurück. „Es waren verschiedene Dinge in dem Jahr, die für mich nicht unbedingt positiv waren.“ Nach dem Aufstieg mit dem HSV habe er dann das Gespräch mit dem Verein gesucht – und gesagt, „dass ich mich anderweitig umschauen möchte, weil ich mit dem Plan vom Verein nicht so zufrieden war“. Konkreter wurde Raab, der in Berlin künftig mit dem bisherigen Stammtorwart Frederik Rönnow konkurriert, an dieser Stelle nicht. Er ergänzte nur noch: „Hier bei Union hat mich das langfristige Paket überzeugt.“