„Andere Gefilde“: Warum HSV-Coach Polzin vor Frankfurt warnt
Eintracht Frankfurt hat in den vergangenen Wochen nicht immer den überzeugendsten Fußball gespielt, der im Kader steckt, doch die Hessen sind trotz Platz sieben in der Tabelle immer noch ein absolutes Topteam der Bundesliga. So sieht es zumindest HSV-Chefcoach Merlin Polzin, der am Donnerstag ausdrücklich davor warnte, die Hessen zu unterschätzen. „Wenn sie viele Tore bekommen, dann haben sie vorher auch viele geschossen. Da sollten wir erstmal das eine verhindern“, erklärte er mit Blick auf die vermeintliche Frankfurter Defensiv-Schwäche. „Unabhängig davon, dass der ein oder andere auch auf Frankfurter Seite fehlen wird, ist es immer noch eine Mannschaft, die zurecht mit sehr ansehnlichem Fußball in der letzten Saison in die Champions-League eingezogen ist. Die aus aktuellen und ehemaligen Nationalspielern besteht.“
Auf den HSV komme „eine Mannschaft zu, die vor zwei Wochen noch gegen Barcelona konkurrenzfähig war. Und da im Camp Nuo Fußball spielen durfte.“ Eher sieht Polzin sein Team als den Underdog in diesem Duell. „Wir kommen aus ganz anderen Gefilden“, gab der 35-Jährige zu bedenken. „Wir wissen, dass wir an die 100 % gehen müssen. Wir wissen, dass wir in jeden Zweikampf gehen müssen. Von der ersten bis zur letzten Minute. Wir dürfen uns keine Pause erlauben.“
