Bisher galt Fiete Arp beim HSV als heißestes Objekt der Begierde auf dem Transfermarkt. Doch nun läuft ihm ein guter Kumpel offenbar den Rang ab: Josha Vagnoman. Wie die englische Zeitung „Sun“ berichtet, steht die Elite der Premier League bei ihm Schlange, dem Bericht zufolge wollen der FC Arsenal, der FC Chelsea und Manchester City mit Teammanager Pep Guardiola den 17-jährigen Defensiv-Allrounder verpflichten. Zudem sei der FC Bayern an ihm dran. Die „Bild“ legt mit weiteren Interessenten nach: Paris St. Germain, Wolfsburg, Gladbach und Bremen hätten sich ebenfalls beim Berater des Abwehr-Talents gemeldet. Bitter für den HSV: Vagnomans Vertrag läuft am Saisonende aus. Die Hamburger bieten ihm einen neuen Kontrakt bis 2023 an. Ausgang offen.

Die Aufregung unter den Fans ist seit Sonntagabend riesengroß: Steht der Wechsel von Fiete Arp (Vertrag beim HSV bis 2019) zum großen FC Chelsea bereits so gut wie fest? Verlässt das 17-jährige Juwel tatsächlich Hamburg? So hat es zumindest der „Mirror“ in England berichtet. Arps Berater Jürgen Milewski kann die Anhänger aber beruhigen. Der MOPO sagte er heute: „Diese Geschichte stimmt nicht. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“ Puh! Der HSV ist derweil weiterhin bemüht, den Vertrag mit Fiete zu verlängern.

Wie die englische Zeitung „Mirror“ berichtet, hat der FC Chelsea den Kampf um Fiete Arp für sich entschieden und die englischen Rivalen Manchester City sowie den FC Arsenal ausgestochen. Dem Bericht zufolge steht die Einigung mit dem 17-jährigen Sturm-Juwel des HSV kurz bevor. Arp ist in Hamburg bis 2019 unter Vertrag. Im kommenden Sommer könnte man ein letztes Mal Ablöse kassieren – sollte der Angreifer die vom Verein erhoffte Verlängerung ablehnen.

Sein Vertrag läuft 2019 aus und laut Sportchef Jens Todt sind Fiete Arp und dessen Berater derzeit nicht interessiert, mit dem HSV über eine Verlängerung zu verhandeln. Kein Wunder, steht der 17-Jährige doch auf der Einkaufsliste mehrerer Topklubs. Laut „Daily Mail“ haben der FC Chelsea, der FC Arsenal und Tottenham Hotspur aus der Premier League sowie Juventus Turin aus der Serie A zuletzt Scouts geschickt, um Arp zu beobachten. 

Die Vorbereitung absolviert Fiete Arp mit den Profis, viele Fans träumen davon, den 17-jährigen Angreifer schon in der kommenden Saison in der Bundesliga für den HSV spielen zu sehen. Doch er selbst hält den Ball flach. „All das, was von außen kommt, ist schön, aber ich weiß auch, dass ich den Hype um meine Person nicht überbewerten darf. Fakt ist: Ich bin 17 Jahre alt, jüngerer Jahrgang in der A-Jugend und bin einfach froh, bei den Profis dabei sein zu dürfen“, sagte Arp der „Bild“. Angebote internationaler Topklubs, zum Beispiel vom englischen Meister FC Chelsea, lehnte er ab, „weil es einfach keinen Sinn gemacht hätte, als 17-jähriger zu Chelsea zu gehen. Man hat noch kaum etwas erreicht, hat so gut wie keine Erfahrung im Profi-Fußball. Es wäre auch einfach nur Quatsch gewesen, jetzt ins Ausland zu wechseln und alles andere zu vernachlässigen. Fußball ist ein Tagesgeschäft, es kann jeden Tag vorbei sein. Das Abitur aber kann dir keiner mehr nehmen. Und: Geld darf in meinem Alter noch überhaupt keine Rolle spielen.“

Laut „MLS Transfers“ will der HSV den 21-jährigen Verteidiger Matt Miazga vom FC Chelsea für die kommende Saison auf Leihbasis verpflichten. Der 1,93 Meter große US-Amerikaner mit polnischen Wurzeln war in der vergangenen Saison an den niederländischen Erstligisten Vitesse Arnheim verliehen und absolvierte 23 Spiele. Beim englischen Meister hat Miazga einen Vertrag bis 2020.

Matt Miazga vom FC Chelsea steht im Fokus des HSV. (Foto: Twitter/FC Chelsea)

Mit 23 Toren in 16 Spielen in der B-Junioren Bundesliga hat sich Fiete Arp einen Platz im HSV-Kader für das Trainingslager in Dubai verdient. Doch die Leistungen des 16-jährigen Angreifers wecken auch das Interesse anderer Klubs. Wie die MOPO weiß, hat neben den Liga-Rivalen VfL Wolfsburg und RB Leipzig auch der englische Topklub FC Chelsea Interesse angemeldet. Berater Jürgen Milewski nimmt aus dem Thema Wechsel aber Dampf raus: „Fiete ist glücklich und zufrieden mit der aktuellen Entwicklung. Es besteht keine Gefahr, dass er morgen bei irgendeinem anderen Verein unterschreibt. Der Junge beschäftigt sich nur mit dem HSV.“

Das Portal „fussballtransfers.com“ berichtet, dass der HSV wie schon im vergangenen Winter an Bertrand Traore vom FC Chelsea interessiert sei. Damals scheiterte ein Leihgeschäft mit dem Burkiner am Veto von Trainer Guus Hiddink, der die „Blues“ mittlerweile verlassen hat. Die MOPO fragte bei einem Vertreter von Traores Berater-Firma Mondial Sport Management nach, ob für den 20-jährigen Angreifer ein Wechsel nach Hamburg weiter eine Option sei. Die Antwort: „Deutschland ist ein schönes Land – aber nicht für Traore…“ Unsere Einschätzung: Fortsetzung folgt!