- 12.05.2016

HSV-Trainer Bruno Lababadia über Beiersdorfer, Bremen & Co.

– „Eine Person fehlt nun“, so Labbadia über das Aus für Peter Knäbel. „Didi und ich haben uns nie vor Arbeit gedrückt. Wir werden die Sache weiter vorantreiben, es wird sich nicht komplett was ändern, es fehlt nur jemand, der viele Bereiche abgedeckt hat. Wir werden jetzt (beide) mehr Dinge abdecken müssen. So gehen wir das an.“
– Was sagt Labbadia über Werder? Drückt er den Bremern die Daumen? „Ich bin da sehr neutral. Ich bin ja auch ein Hesse und könnte auch Frankfurt die Daumen drücken – und hatte in Stuttgart auch drei tolle Jahre. Ich kann da keinem die Daumen drücken, da ich es keinem der Vereine gönnen würde, dass er absteigt.“
– Zum finanziellen Rahmen der neuen Saison: „Momentan weiß ich die Zahlen – und es ist so, dass wir machen, was wir können. Ich will da kein Statement zu abgeben.“
– Zu einer möglichen Vertragsverlängerung von Spahic: „Wir sind im Austausch. Bei Emir nehme ich mir viel, viel Zeit. In den letzten Tagen stand genug an.“
– „In der letzten Woche war sehr viel los, das passt nicht zum vergangenen Jahr. Manch einem war das ja schon zu ruhig. Wir sind froh, dass wir die Ruhe um die Mannschaft halten konnten.“
– „Es ist amtlich, dass Spieler die Mannschaft verlassen werden. Das ist nie ein schönes Gefühl. Auch bei Peter Knäbel. Das ist immer ein trauriger Tag.“
– „Man muss aber auch sehen, dass die meisten Spieler, die jetzt gehen, fünf oder sechs Jahre dagewesen sind. Und das waren keine erfolgreichen Jahre.“