- 02.02.2018

Wettstein will 50+1-Regel kippen

Finanz-Vorstand Frank Wettstein hat bei der „Spobis“, Europas größtem jährlichen Branchentreff des Sports in Düsseldorf, eine deutliche Position in der laufenden Debatte um die Zukunft der 50+1-Regel bezogen. „Ich plädiere dafür, dass, dass jeder Klub über seine möglichen Investoren selbst entscheidet“, sagte er und schlug sich damit auf die Seite von Hannover 96-Präsident Martin Kind. „Wir haben bei 50+1 doch schon zu viele Ausnahmen“, erklärte Wettstein seinen überraschenden Vorstoß. „Die Regel ist schon lange ausgehebelt, auch durch RB Leipzig. Die etablierten Klubs werden behindert.“ Vorstands-Boss Heribert Bruchhagen bremste aber die Erwartungen des Kollegen. „Mir fehlt das Vorstellungsvermögen, dass ein Investor, der sich in Gänze einen Verein einverleiben möchte, die Zustimmung der Mitglieder und der Stadt erhielte“, sagte er ebenfalls auf der „Spobis“. „Die Zeit ist bei uns noch nicht reif dafür.“

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