- 28.05.2018

Das sagt Sportvorstand Becker über seine Pläne mit dem HSV

Es gab eine Reihe von Kandidaten, Leverkusens Jonas Boldt wurde ebenso gehandelt wie der Mainzer Rouven Schröder, Leipzigs Oliver Mintzlaff und Paderborns Markus Krösche. Doch Ralf Becker, zuletzt Geschäftsführer von Holstein Kiel, tritt den Posten als HSV-Sportvorstand an. Bei seiner offiziellen Präsentation im Volkspark sprach der 47-jährige Becker über…

…seinen Abschied von Holstein Kiel: „Zunächst einmal möchte ich mich bei Holstein Kiel bedanken, das ist mir wichtig. Der Verein hat mir die Chance ermöglicht. Man braucht immer Leute, die den Mut haben, solche Entscheidungen zu treffen. Ich war ja ein Quereinsteiger.“

…die zurückliegenden Tage: „Es war wahnsinnig intensiv, wir haben die Gespräche vor ein paar Wochen aufgenommen und in den vergangenen Tagen intensiviert.“

…die Aufgabe beim HSV: „Einfach kann jeder! Mich reizen spannende Aufgaben, echte Herausforderungen. Der HSV gehört zu den größten Vereinen in Deutschland. Aber wir spielen in der kommenden Saison in der Zweiten Liga. Das ist uns natürlich bewusst. Wir wollen gemeinsam anpacken und etwas bewegen.“

…sein Verhältnis zu Bernhard Peters: „Ich habe schon überlegt, ob ich irgendetwas vergessen habe. Da hat es nie eine Situation zwischen uns gegeben, das ist nicht korrekt.“

…sein Verhältnis zu Christian Titz: „Meine erste Priorität war es, den Trainer anzurufen. Wir haben uns gestern schon ausgetauscht, über die Kaderplanung gesprochen. Es ist richtig, dass ich ihn für Holstein Kiel im Blick hatte, als er noch die U21 trainiert hat beim HSV. Daher bin ich sehr zuversichtlich, dass wir das gemeinsam hinbekommen.“

…die Kaderplanung: „Der Trainer hat einen intensiven Eindruck gewonnen in den vergangenen Wochen und Monaten. Wir werden uns zusammensetzen und dementsprechend Entscheidungen treffen. Wir brauchen sicher eine gute Mischung aus jungen Spielern und Führungsspielern. Die Struktur wird sehr wichtig sein.“

…die Herausforderung Zweite Liga: „Die Situation wird sich für den HSV natürlich ändern, wir werden immer der Favorit sein, immer der Gejagte, jeder will den HSV schlagen. Da hat jede Partie so etwas wie Pokal-Charakter. Darauf müssen wir vorbereitet sein, da muss die Mannschaft die entsprechende Mentalität haben.“

…andere Alternativen für sich: „Die gab es, aber ich freue mich, dass ich jetzt beim HSV bin. Das war auch meine Wunschlösung.“

…die nächsten Tage: „Es geht jetzt direkt in die Vollen, wir haben keine Zeit zu verlieren und legen los. Daher mache ich jetzt keine Pause oder Urlaub.“

…mögliche Zugänge aus Kiel wie Dominick Drexler oder Kingsley Schindler: „Ich will da nichts ausschließen, aber ich werde mich erst mal mit dem Trainer austauschen, auf welchen Positionen wir uns verstärken wollen, wo Christian Titz Bedarf sieht.“

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