- 19.11.2018

Titz: „Stolz verspüre ich nicht“

In dreieinhalb Jahren beim HSV hat Christian Titz viele Talente geformt, einige – wie Fiete Arp – schafften den Sprung zu den Profis, stehen möglicherweise vor großen Karrieren. Der am 23. Oktober entlassene HSV-Trainer bleibt im Interview mit dem „Kicker“ aber dennoch bescheiden. „Stolz verspüre ich nicht. Es freut mich für die Spieler. Und auch für den Verein, denn das steigert den Wert – sportlich ebenso wie wirtschaftlich“, sagte Titz, der dem ebenfalls entlassenen Direktor Sport Bernhard Peters großen Dank ausspricht. „Bernhard Peters hat mich damals zum HSV geholt mit dem Auftrag, einen aktiven Spieleransatz in den Verein zu bringen und Spieler zu entwickeln. Ich bin ihm als Person und dem Verein sehr dankbar für das Vertrauen.“ Der Hype um seine eigene Person scheint Titz fast unangenehm gewesen zu sein. „Mir geht es nicht um meine persönliche Außenwirkung“, sagte er. „Mein Fokus liegt auf der Arbeit mit der Mannschaft. Die Spieler sind die Hauptprotagonisten, ihnen gehört die Aufmerksamkeit. In der Situation habe ich mir das gar nicht so bewusst gemacht. Aber ich bin von meinem Weg überzeugt. Und natürlich bin ich froh, wie die Menschen die Arbeit des Trainerstabs und der Mannschaft sowie auch mich als Person angenommen haben. Mir zeigt der Sport immer wieder, dass er eine starke Kraft entwickeln und darüber hinaus wichtige Dinge fürs Zusammenleben vorantreiben kann.“

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