Petric trägt seinen Millerntor-Treffer immer „im Herzen“

Zuletzt schaute Mladen Petric Mitte Februar in seinem Wohnzimmer vorbei, war live dabei, als der HSV mit 1:0 gegen Dynamo Dresden gewann. Nun blickt er gespannt auf die kommenden Wochen voraus: „Die Stimmung im Volksparkstadion war einfach geil. Kein Unterschied zur Bundesliga-Zeit. Die Fans machen ordentlich Betrieb. Klar ist aber auch, dass das sportliche Niveau in der Zweiten Liga nachgelassen hat“, sagte der frühere Angreifer der „Bild“ und glaubt an eine erfolgreiche Mission: „Es gibt immer wieder mal in der Saison Rückschläge. Aber am Ende wird Hamburg aufgrund der Qualität im Team aufsteigen. Ich hoffe das sehr. Ein erster Schritt wäre am Montag ein Sieg gegen Fürth.“ Dann folgt das Derby beim FC St. Pauli, dem auch Petric entgegenfiebert. Im Herbst 2010 hatte er den HSV vor einer Pleite am Millerntor bewahrt: „Diesen Treffer trage ich in meinem Herzen. Ich wurde damals erst in der 63. Minute eingewechselt. Wir lagen nach einem Treffer von Fabian Boll bis zur 88. Minute 0:1 zurück. Dann kam ein Ball am 16er auf mich zu, ich zog ab und die Kugel flog ins lange Eck. Was folgte war pure Emotion und Ekstase. Unsere Anhänger flippten förmlich aus.“