Pyro-Irrsinn: DFB ermittelt gegen St. Pauli und den HSV

Das kommt nicht überraschend: Der DFB-Kontrollausschuss hat ein Ermittlungsverfahren gegen den FC St. Pauli und HSV eingeleitet. Wie der Verband dazu heute mitteilte, sind beide Vereine angeschrieben und zu Stellungnahmen zu den Vorkommnissen aufgefordert worden. Im Stadtderby war es Sonntag im Millerntor-Stadion wiederholt zum Abbrennen von Pyrotechnik gekommen, so dass die Partie insgesamt viermal unterbrochen werden musste. Schiedsrichter Felix Brych (München) brachte das Match, das der HSV mit 4:0 gewann, aber ordnungsgemäß zu Ende. Beiden Klubs droht eine hohe Geldstrafe. In der vergangenen Saison musste der HSV rund 200.000 Euro wegen des Zündelns in den Stadien berappen, schon jetzt sind es wieder rund 100.000 Euro.