HSV-Sportvorstand Becker spricht über den Lasogga-Poker

Hannes Wolf betonte heute noch einmal den sportlichen Wert von Pierre-Michel Lasogga für den HSV, den Stand der Verhandlungen über die Fortsetzung der Zusammenarbeit über die laufende Saison hinaus wollte der Trainer des HSV aber nicht kommentieren. Anders als Sportvorstand Ralf Becker, der sich im „Kicker“ dazu äußerte: „Pierre und wir haben ein großes Ziel: gemeinsam aufsteigen. Dem ordnet er alles unter. Ende März, Anfang April werden wir uns wieder zusammensetzen und die Dinge besprechen.“ Bei der Gehaltsobergrenze im Profikader von zwei Millionen Euro werde es definitiv bleiben: „Wir unterliegen klaren wirtschaftlichen Zwängen. Und wenn ich sehe, dass wir gegen St. Pauli fünf Spieler aus dem Jahrgang 1998 auf dem Feld hatten, dann sehe ich uns bestätigt. Das muss der Weg des HSV sein. Weil wir dadurch auch Werte entwickeln.“ In Beckers Plänen könnte Lasogga aber dennoch eine Rolle spielen: „Pierre hat beim HSV auch schon andere Zeiten erlebt, jetzt spürt er absolutes Vertrauen, spielt eine zentrale Rolle. Er zahlt zu 100 Prozent zurück. Wir sind froh, dass wir ihn haben – als Stürmer und als Typ.“