„Auf Raub gebaut!“ Aktivisten attackieren HSV-Investor Kühne

Neuer Ärger für Klaus-Michael Kühne, der diesmal jedoch nichts mit seinem Engagement als Investor beim HSV, sondern einem düsteren Kapitel der Geschichte seinen Unternehmens zu tun hat. „Auf Raub gebaut“ prangt in großen Buchstaben auf einem Banner, das Aktivisten unter dem Neubau der Logistikfirma „Kühne + Nagel“ an der Bremer Weser aufgehängt hatten. Ihrer Meinung nach setzt sich die Firma des HSV-Mäzens nicht ausreichend mit ihrer umstrittenen Vergangenheit auseinander: „Kühne + Nagel“ war in der NS-Zeit am Raub von jüdischem Eigentum beteiligt. Auf dem Twitter-Account der Aktivisten wurden mehrere Fotos gepostet, versehen mit der Unterschrift „Auf Raub gebaut – ein Gruß zum Richtfest an Kühne + Nagel“. Sie schrieben weiter, dass der heutige Reichtum des Unternehmens auf der „Mittäterschaft an den nationalsozialistischen Verbrechen“ basiere.