Kommt der neue HSV-Stürmer aus Paris?

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Fünf Spieltage vor dem Ende der Saison ist völlig offen, in welcher Liga der HSV in der kommenden Serie antreten wird. Fest steht aber, dass Sportvorstand Ralf Becker den Sturm neu aufstellen muss. Sportdirektor Michael Mutzel, der seinen Dienst am 1. April angetreten hatte, und Kaderplaner Johannes Spors sind derzeit viel unterwegs, um Kandidaten zu sichten.

Wie die MOPO weiß, führt eine Spur nach Frankreich. Am Montag saßen die Hamburger beim Zweitliga-Topspiel zwischen dem FC Paris und dem FC Lorient (2:2) auf der Tribüne. Bei beiden Teams standen Angreifer in der Startelf, die für den HSV interessant sind – und sie trafen!

Zunächst brachte Alexis Claude-Maurice die Gäste in Führung, für den 20-jährigen französischen Junioren-Nationalspieler war es bereits das zwölfte Saison-Tor, drei weitere bereitete er vor. Der Offensiv-Allrounder kann auch im zentralen Mittelfeld und auf den Flügeln eingesetzt werden.

Kurz nach der Pause schlug dann Paris zu, Silas Wamangituka war zum achten Mal in dieser Spielzeit der Ligue 2 zur Stelle. Der 19-Jährige passt perfekt in das Anforderungsprofil des HSV: Jung, hungrig, entwicklungsfähig. Und: Der 1,89 Meter große Kongolese ist genau der Typ Mittelstürmer, den der HSV sucht.

Schließlich sieht es aktuell eher nicht danach aus, als würden die Hamburger den im Sommer auslaufenden Vertrag mit Pierre-Michel Lasogga verlängern. Zudem werden im HSV-Kader auch die Planstellen von Hee-Chan Hwang (zurück zu RB Salzburg) und Fiete Arp (zum FC Bayern) frei.