Das sagt HSV-Coach Wolf vor dem Paderborn-Spiel

Jetzt gilt es für den HSV. Eine Niederlage beim SC Paderborn am Sonntag (15.30 Uhr) und der Traum vom Aufstieg ist wohl geplatzt. Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel spricht der Hamburger Trainer über…

…die Siege gegen Paderborn: Es ist natürlich eine besondere Situation. Wir wollen alles dafür tun, um erfolgreich zu sein. Paderborn hat einen anderen spielerischen Ansatz als viele anderen. Wir werden dem alles entgegensetzen. Sie spielen eine tolle Saison. Der Blick zurück auf die letzten Wochen ist bedingt erlaubt. Werden alles reingeben und versuchen zu gewinnen.

…die Vorbereitung: Wir ergreifen alle Maßnahmen, die möglich sind. Wollen der Mannschaft Kraft und den Glauben geben, um noch einmal ein gutes Spiel zu zeigen. Wir brauchen Konzentration, Konsequenz und auch Glück. Das ist das, worum es geht.

…seine Hoffnungen: Wir haben bei Union eine Halbzeit gespielt, die total okay war. So ist der Fußball. Vor ein paar Wochen hätte keiner gedacht, dass wir hier diese Situation haben. Wir haben jetzt nichts mehr zu verlieren, keiner rechnet mehr mit uns. Wir können jetzt ganz, ganz viel gewinnen. Ich glaube, da steckt eine Chance.

…Co-Trainer Hunt: Wollten ihn einfach als Ansprechpartner haben. Natürlich gibt es Redebedarf, nicht nur mit dem Trainerstab. Er hat gestern und vorgestern trainiert, auch Elf gegen Elf. Er ist gesund, wie fit für wie lange ist, müssen wir sehen. Es ist wichtig, dass er dabei ist – sowohl als Spieler als auch als Ansprechpartner.

…Sportpsychologen: Wunderheiler, die kommen und Kerzen anzünden finde ich problematisch. Klar ist, Sportpsychologie ist wichtig. Aber dieses „Trouble Shooting“ finde ich schwierig.

…Sakai van Drongelen: Ich gehe davon aus, dass beide Ende der Woche zurückkommen und spielen können. Orel Mangala fällt leider aus – wir machen das beste draus. Papadopoulos hat wegen Knieproblemen nicht trainiert, wird wohl nicht spielen können

…den Druck: Wir alle haben die Verpflichtung, alles zu geben. Trotzdem werden wir 100 Prozent geben, das erwarte ich von der Mannschaft und mir. Die Jungs waren echt traurig nach dem Ingolstadt-Spiel. Wir wollen so gut wie möglich kämpfen und spielen. Du kannst den Druck nicht nehmen, sondern nur den Umgang damit verändern. Mir ist wichtig, dass die Jungs wissen, dass wir noch viel zu gewinnen haben. Wir müssen die Angst zu Kraft machen und Vollgas geben.

…die schwächelnde Konkurrenz: Die Liga ist extrem ausgeglichen. Sie macht, was sie will. Das hat dafür gesorgt, dass Mannschaften mit schwachen Serien noch die Chance haben aufzusteigen. Spielt aber alles keine Rolle, sondern nur, dass wir mit zwei Siegen Dritter werden können.

…Paderborn: Sie sind kein Jäger mehr. Ich glaube schon, dass die Enttäuschung groß wäre, wenn sie jetzt schon ihre Feier planen und sie dann nicht feiern dürfen.