„Es tut weh“: Uwe Seeler erschüttert über Katastrophen-Rückrunde

Uwe Seeler ist erschüttert von „seinem“ HSV. „Das ist schlimm und es tut weh, nicht nur mir, vor allem der ganzen Stadt Hamburg. Doch sind wir ehrlich, mehr wäre auch nicht verdient gewesen nach den zurückliegenden Spielen. Es war eine schlechte Rückrunde. Nun müssen wir uns ein weiteres Jahr mit der zweiten Liga abgeben“, sagt der 80-Jährige zu „Sport1“. Der Rekordtorschütze hat aber schon vor dem Spiel gar nicht mehr an einen Aufstieg gedacht. „Nachdem ich die vergangenen Spiele gesehen habe, ist einem der Glaube verloren gegangen“, ergänzt Seeler: „Wenn man auf der Tribüne saß und sah, was für Spiele abgeliefert wurden, war klar, dass wir es nicht schaffen.“ Hannes Wolf nimmt der Ehrenspielführer der Nationalelf aber einen stück weit in Schutz. „Es ist immer leicht, einem Trainer die Schuld zu geben. Ich habe gesehen, dass die Mannschaft einfach nicht stark genug war. Nicht ausgeglichen genug. Man war kein Team, so wie ich mir das vorstelle. Für mich hat da vieles gefehlt.“