- 05.01.2020

Ex-HSV-Keeper steht jetzt als Stürmer auf dem Platz


Von 2004 bis 2011 stand Wolfgang Hesl beim HSV unter Vertrag. Der Torhüter machte in Hamburg die meisten Spiele für die U19 und den HSV II. Bei den Profis kam er an der damaligen Nummer eins Frank Rost nicht wirklich vorbei, immerhin auf sechs Einsätze brachte er es am Ende aber auch dort. In der Bundesliga durfte Hesl gegen Bayern und Karlsruhe ran, vier weitere Spiele machte er für den HSV in der Europa League. Nach seiner Zeit in Hamburg spielte der Keeper unter anderem noch für Dresden, Bielefeld und Kaiserslautern. Im vergangenen Sommer beendete Hesl offiziell seine Profi-Karriere. Auf dem Platz steht er aber immer noch. Der mittlerweile 33-Jährige schloss sich im Sommer dem Bezirksligisten TSV Stulln in der Oberpfalz an. Dort ist Hesl allerdings nicht mehr Torwart, sondern geht als Angreifer auf Torejagd. Seine Bilanz: In 19 Spielen für Stulln hat er bislang vier Tore erzielt und fünf weitere Treffer vorbereitet. Mit „Onetz.de“ sprach Hesl über seinen Wechsel vom Torhüter zum Feldspieler.

Ist der ehemalige HSV-Profi mit seinen bislang vier Toren zufrieden? „Ich hatte mir vor der Saison keine Marke gesetzt. In den ersten drei Spielen habe ich drei Mal getroffen, danach haben sie mir oft einen Gegenspieler auf die Füße gestellt. Zudem hab ich zuletzt auch immer wieder auf der Sechserposition gespielt“, sagt Hesl, der mit dem TSV Stulln aktuell auf einem Abstiegsplatz steht. Ein Problem ist das für ihn nicht. „Für Stulln ist die Bezirksliga ein großes Abenteuer. Es ist doch schon ein Riesenerfolg, dass wir immer noch Chancen auf den Klassenerhalt haben. Der Relegationsplatz ist nur fünf Punkte entfernt.“ Sollte Stulln den Klassenerhalt nicht schaffen, kann sich Hesl trotzdem gut vorstellen, auch in der Kreisliga zu spielen. „Das, was ich hier mache, ist nicht von einer bestimmten Ligenzugehörigkeit abhängig.“

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