- 24.04.2020

Ex-HSV-Star verrät: Militär verhinderte seinen Wechsel in die Premier League

Vielleicht wäre seine Karriere ganz anders verlaufen, wenn sein Wechsel in die Premier League geklappt hätte. Der ehemalige HSV-Profi Mehdi Mahdavikia hat nun erstmals verraten, dass er beinahe bei Tottenham Hotspur gelandet wäre. „Nach dem Angebot von Tottenham gingen wir nach London und unterschrieben sogar einen Drei-Jahres-Vertrag mit dem Klub“, erzählte Mahdavikia in einem Live-Interview auf dem Instagram-Account seines ehemaligen iranischen Vereins Persepolis FC, für den er lange Zeit gespielt hatte.

Bei dem Wechsel habe es nur ein Problem gegeben, erinnerte sich der heute 42-Jährige: „Es gab eine Klausel in dem Vertrag, dass ich erst nach Beendigung meines Militärdienstes im Iran zu dem Londoner Verein wechseln würde. Aber am Ende wurde mir mein Zertifikat nicht ausgestellt und ich konnte nicht nach Tottenham gehen.“

Etwas Ähnliches sei dann beinahe auch beim HSV passiert. „Nach einer Weile kamen die Verantwortlichen des HSV nach Tehran, um einen Vertrag mit mir zu unterschreiben“, sagte Mahdavikia. „Erneut konnte ich erst nicht nach Deutschland wegen des gleichen Problems. Die Sache machte mich echt fertig.“ 1999 wurde Mahdavikia schließlich für ein halbes Jahr zum VfL Bochum ausgeliehen und spielte anschließend acht Jahre für den HSV. „Am Ende hat mich das Schicksal aber doch zum deutschen Fußball gebracht. In Deutschland zu spielen und zu leben wurde zu einer der besten Zeiten in meinem Leben.“

Was ist in dieser Woche im Volkspark passiert? Wie steht es um den HSV vor dem nächsten Spieltag? Wir versorgen Sie mit Analysen, Updates, Transfer-Gerüchten und allem, was Sie diese Woche zum HSV wissen müssen – persönlich, informativ und immer aktuell.

Jeden Freitag liefert Ihnen unsere Rautenpost alles Wichtige aus dem Volkspark, um bestens informiert in den Spieltag zu starten. Pünktlich zum Wochenende erhalten Sie von uns alle aktuellen News der Woche rund um den HSV kurz zusammengefasst – direkt per Mail in Ihr Postfach.

Mit meiner Anmeldung stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Nein danke, ich bestelle den Newsletter vielleicht später.