- 09.05.2021

HSV-Urgestein Harry Bähre: Der Trainerwechsel kommt schon zu spät!

HSV-Urgestein Harry Bähre (79) hält den Trainerwechsel von Daniel Thioune zu Horst Hrubesch kurz vor Saisonende prinzipiell für die „richtige Entscheidung“. Allerdings gibt Bähre zu bedenken, dass der Zeitpunkt zu spät komme. „Man hat es nach meiner Ansicht im letzten Jahr schon versäumt, rechtzeitig einen Schlussstrich zu ziehen“, sagt der 79-Jährige in der neuen Folge des MOPO-Podcasts „Herz.Schlag.Verein“. „So etwas wollte man dieses Mal mit Sicherheit verhindern. Man sah es als letzte Chance – aber eben drei, vier Spiele zu spät. Wenn Horst Hrubesch schon eher dran gewesen wäre, hätte ich noch Vertrauen in den Aufstieg gehabt. Doch da hatte man den Mut nicht.“ Warum Hrubesch dennoch die ideale Besetzung als HSV-Trainer ist, wie er das Ruder noch herumreißen kann und welchen Trainertypen der HSV jetzt dringend braucht, erzählt Harry Bähre in der aktuellen Folge unseres Podcasts „Herz.Schlag.Verein“:

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Dort hören Sie außerdem, worin für Harry Bähre die „HSV-Problematik“ liegt und wie er über Jonas Boldt, Felix Magath oder Klaus-Michael Kühne denkt. Der 79-Jährige erzählt unterhaltsame Anekdoten von Charly Dörfel, Uwe Seeler und Manfred Kaltz, warum sein Chef ihn beinahe nicht zu seinem ersten Profispiel gehen lassen wollte und wie der damalige HSV-Trainer Günter Mahlmann eigenhändig Bähres DFB-Karriere verhinderte. Die neue Folge von „Herz.Schlag.Verein“ gibt es jetzt bei Spotify, Apple Podcasts, Deezer und vielen weiteren Streaming-Anbietern zum Anhören!