- 14.11.2021

„Dachten, ich wäre bekloppt“: Ex-HSV-Star erzählt von Start in Hamburg

Seine Geschichte ist höchst bewegend. Weil seine damals noch jugoslawische Heimat im Bürgerkrieg versunken war, flüchtete Hasan Salihamidzic nach Hamburg. Sein Vater hatte einen Kontakt zum damaligen A-Jugend-Trainer Rudi Kargus hergestellt, der dem späteren Top-Rechtsaußen ein Probetraining beim HSV besorgte. Über diese Zeit erzählte Salihamidzic nun in einem bewegenden Gespräch mit SPORT1. Seine Anfänge in Hamburg beschreibt er so: „Ich hatte das Glück, dass die Freunde meines Vaters nur ein paar Minuten entfernt vom Sportplatz an der Rothenbaumchaussee wohnten, wo die Amateure trainierten. Er sei jeden Tag um sechs Uhr aufgestanden, über den Zaun geklettert und habe dann seine Läufe gemacht – „bis mich der Platzwart irgendwann wegjagte“. Am Ende sei sein unbändiger Wille ausschlaggebend dafür gewesen, dass man ihm beim HSV eine echte Chance gab: „Die Leute beim Hamburger SV dachten wohl: ‚Der Junge ist total bekloppt!‘ Aber sie gaben mir eine Chance, weil sie sahen, dass ich es wirklich wollte. Dem großen Ziel, es als Profi zu schaffen, ordnete ich alles unter.“ Der Rest ist bekannt: 87 Spiele machte Salihamidzic für den HSV und legte anschließend eine beachtliche Karriere beim FC Bayern (fast 400 Pflichtspiele) hin.

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