HSV-Abgang: Warum Müller wegen Schonlau erst nicht begeistert war
Sie sind erst seit Kurzem Teamkollegen: Ex-HSV-Kapitän Sebastian Schonlau und Bayern-Ikone Müller spielen beide beim kanadischen Verein Vancouver Whitecaps. Offensichtlich verstehen die beiden sich schon nach wenigen Wochen blendend. Auf einem Bild, das der HSV-Abgang auf Instagram geteilt hat, sind die beiden zusammen mit Vancouver-Torwart Isaac Boehmer zu sehen. Die drei posieren dort mit frisch gefangenen Fischen auf einem Boot. Offensichtlich waren sie gemeinsam Angeln.
Dabei schien Müller anfangs nicht begeistert, als er vom Transfer des Innenverteidigers erfuhr. Im Interview mit dem „Kicker“ schilderte der Weltmeister von 2014 seine erste Reaktion. „Im ersten Moment, als ich von der Verpflichtung gehört habe, habe ich gedacht: ‚Oh nein! Ich wollte mich doch ganz schnell integrieren und ins kalte Wasser geworfen werden‘“, so der Ex-Nationalspieler. Er müsse aufpassen, dass er sich jetzt nicht zu oft in seiner Komfortzone zurückkehre und sich auf Deutsch mit Schonlau unterhalte. Trotzdem bringe es auch Vorteile mit sich, jetzt einen weiteren Deutschen im Kader zu haben. „Den ein oder anderen Witz muss ich erst noch ins Kanadisch-Englische übersetzen. Da tut es mir vielleicht gut, wenn ich vorher einen Abnehmer habe, der auch die Witze versteht, mit denen ich mich noch schwertue“, beschrieb Müller die Vorteile eines deutschen Teamkollegen. Die beiden haben seit der Ankunft des Ex-HSV-Profis wohl auch schon viel Zeit miteinander verbracht. „Wir waren gestern Abend essen, bisher verstehen wir uns gut und haben schon ein paar Sachen zusammen gemacht“, so Müller. Dafür haben die beiden jetzt auch genug Zeit, denn momentan befindet sich die MLS in einer kleinen Pause. Für Schonlau und Müller geht es am 14. September gegen Philadelphia weiter.
