„War ein unglaubliches Gefühl“: HSV-Leader über das erste Bundesliga-Spiel
Er war beim HSV in der letzten Saison einer der entscheidenden Leader, der der Mannschaft zum Aufstieg verholfen hat. Am vergangenen Sonntag gegen Gladbach, konnte HSV-Profi Miro Muheim bei der großen Bundesliga-Rückkehr, endlich die Lorbeeren für all die harte Arbeit in der zweiten Liga ernten. „Ein unglaubliches Gefühl“ für ihn, wie er im Interview mit „Transfermarkt“ erklärte. „Wir haben lange darauf hingearbeitet“, so der Schweizer. Dass die Hamburger direkt mal erstligareif aufgetreten sind und einen Punkt mitnehmen konnten, für ihn nicht selbstverständlich. „Es ist nicht einfach, wenn Mitspieler und zugleich gute Freunde den Verein verlassen. So ist es aber im Fußball, es gibt immer wieder Veränderungen“, offenbarte der 27-Jährige. „Es gehört einfach dazu, dass man nicht die ganze Karriere mit den gleichen Jungs zusammenspielen kann.“ Leistungsträger wie Davie Selke und Ludovit Reis, und Kapitän Sebastian Schonlau hatten die Aufstiegsmannschaft im Sommer verlassen. „Wir haben uns als Mannschaft über die Jahre das Gefühl von Zusammenhalt erarbeitet, aber das wird sich wieder finden, denn wir haben super Jungs dazubekommen und da sind wir auf einem guten Weg“.
Ein guter Weg, der sie an das klar formulierte Saisonziel führen soll: „Wir wollen auf jeden Fall in der Liga bleiben“, so Muheim. Aber nicht nur das, denn der Linksverteidiger hat noch ein persönliches Ziel. „Natürlich habe ich die WM im Kopf. Es ist nur noch ein Jahr, und ich nehme mir vor, dabei zu sein.“ Eine Nominierung läuft zwangsläufig über eine starke Saison bei den Rothosen, weiß auch Muheim: „Dafür muss ich beim HSV gute Leistungen zeigen und, wenn ich wieder bei der Nationalmannschaft sein sollte, beweisen, wieso ich mitgenommen werden sollte.“
