„Er deckt sehr, sehr viel ab“: Setzt Polzin auf diesen HSV-Profi?
Im Schlussspurt der Aufstiegssaison war er einer der Platzhirsche in der HSV-Startelf. Vom 23. bis 34. Spieltag stand Daniel Elfadli immer über 90 Minuten auf dem Platz – und auch nach der Bundesliga-Rückkehr setzte Polzin zunächst auf den Allrounder. Sowohl gegen Gladbach (0:0) als auch gegen St. Pauli (0:2) durfte Elfadli beginnen. Wegen der Verpflichtung von Luka Vuskovic musste er beim 0:5 in München aber zunächst auf die Bank, kam erst nach 45 Minuten für den überforderten Aboubaka Soumahoro. Kehrt Elfadli nun gegen Heidenheim (Samstag, 15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) in die Anfangsformation zurück? Er müsste als Rechtsfuß wohl den halblinken Part in der Abwehr-Dreierkette übernehmen, das aber traut Polzin dem Deutsch-Libyer absolut zu.
„Daniels Stärke ist neben den Dingen, die ihn inhaltlich auszeichnen, seine Möglichkeit, auf verschiedenen Positionen eingesetzt zu werden – ob das in der Zentrale der Fall ist, links oder rechts in der Dreierkette, als Innenverteidiger in der Viererkette oder im zentralen Mittelfeld. Da deckt er sehr, sehr viel ab“, erklärte der Trainer am Donnerstag. „Deshalb bin ich sehr, sehr froh, dass er bei uns ist und mit sehr viel Energie in dieser Woche trainiert hat, nachdem er in München nicht angefangen hat.“ Polzin lobt Elfadli: „Was ihn auszeichnet, ist, dass die Mannschaft immer an erster Stelle steht. Das hat er die Woche über wieder gelebt. Er brennt auch darauf, wie sämtliche andere Spieler, wenn es wieder heißt, dass es um drei Punkte geht.“ Deshalb sei es „definitiv eine Option“, Elfadli in der Abwehr halblinks aufzubieten.
