Uhr -

FCH-Coach Schmidt schäumt nach Pleite: „Kotzt mich richtig an“

Sein Ärger war fraglos nachvollziehbar: Trotz bester Gelegenheiten auf gleich mehrere Tore brachte es die Mannschaft von Frank Schmidt gegen den HSV nicht fertig, Zählbares aus der Hansestadt zu entführen. Als Adam Kölle HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes in der Nachspielzeit doch noch überwand, war es aus Sicht des 1. FC Heidenheim schon zu spät. Entsprechend angefasst äußerte sich Trainer Schmidt nach Abpfiff: „Wir haben 2:1 verloren, das kotzt mich richtig an“, sagte der 51-Jährige nach einer Niederlage, die „schwer zu akzeptieren“ sei. Dabei stellte Schmidt vorne wie hinten Mängel fest: „Wir haben für ein Auswärtsspiel unfassbar viele Chancen gehabt, wir haben mit einem Tor viel zu wenig daraus gemacht“, monierte der Übungsleiter mit Blick auf die Offensive, während ihm im Abwehrverhalten vor allem „Tiefschlafphasen“ wie vor dem 0:2 Kopfzerbrechen bereiteten: „Was mich maßlos ärgert, ist der zweite Gegentreffer. Wir sind nicht da. Wir verlieren alle drei Duelle bis zum Tor. Dann steht es 2:0. Das macht es verdammt schwer, auch heute zurückzukommen.“