Dortmunder Reisestress: Wird dieser Faktor für den HSV zum Gamechanger?
Der HSV ist gegen Borussia Dortmund (Samstag ab 15.30 Uhr im MOPO-Liveticker) zunächst einmal der große Underdog. Gegen den Champions-League-Teilnehmer räumen nur wenige dem Aufsteiger eine Chance ein. Zum Gamechanger könnte allerdings der aktuelle Reisestress des BVB werden. Zum vierten Mal innerhalb von elf Tagen spielen die Dortmunder auswärts. Den Anfang machte das Pokal-Duell mit Eintracht Frankfurt. Dann ging es in der Bundesliga zum FC Augsburg, ehe die Kovac-Truppe am gestrigen Mittwoch bei Manchester City zu Gast war. Und auch am Sonnabend sind die Schwarz-Gelben nur zu Gast.
„Die große Ansammlung an Spielen kann tatsächlich zu einem kleinen Nachteil für Dortmund geraten“, schätzt HSV-Idol Mladen Petric, der für beide Klubs auflief, die Lage in der „Bild“ ein. „Ich fand es stets wichtig, dass wir gleich nach den Auswärtsspielen zurückgeflogen sind und im eigenen Bett geschlafen haben. Dann war es für mich nicht ganz so stressig. Aber jeder empfindet die Belastung durch die Reisen anders.“ Insgesamt lege der BVB in den eineinhalb Wochen rund 4.200 Kilometer zurück. Aus Sicht des HSV kann man nur hoffen, dass die Stars aus dem Ruhrpott da schwere Beine haben werden.
