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Schafft der HSV den Klassenerhalt? VfB-Boss urteilt vor dem Duell

Wenn nichts völlig Überraschendes geschieht, muss sich der VfB Stuttgart auch in dieser Saison nicht um den Klassenerhalt sorgen. Dafür ist die Entwicklung, die der Verein aus dem Schwabenland nach der erfolgreichen Relegation gegen den HSV im Jahr 2023 genommen hat, zu gut und beeindruckend. „Seit der Relegation gegen den HSV ist bei uns einiges passiert“, erklärte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth nun in der „Bild“. „Wir sind zurück auf der internationalen Bühne, haben im vergangenen Sommer nach 18 Jahren wieder einen Titel geholt (den DFB-Pokal; d. Red.) und haben unsere Ambitionen extrem nach oben korrigiert.“ Der VfB-Boss hebt vor allem die Arbeit des Chefcoaches hervor: „Das ist natürlich auch ein Riesen-Verdienst von Sebastian Hoeneß. Er hat einer Mannschaft, die im April 2023 am Boden lag, neues Leben eingehaucht.“

Im Volkspark wiederum hat es Merlin Polzin geschafft, den HSV nach sieben Jahren wieder in die Bundesliga zu führen. Deshalb kommt es am Sonntag (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) erstmals seit den Relegationsspielen wieder zu einem Aufeinandertreffen mit den Stuttgartern. Wohlgemuth glaubt nicht an einen Selbstläufer, vielmehr lobt er den Gegner aus Hamburg: „Mein Eindruck von außen ist, dass sich der HSV bei der Akklimatisierung in der Bundesliga auf einem sehr guten Weg befindet.“ Der 46-Jährige führt aus: „Stefan Kuntz hat im Sommer mit seinem Team bei vielen Transfers goldrichtig gelegen. Da hat der Klub einen wichtigen Schritt gemacht, um seine Wettbewerbsfähigkeit deutlich erhöhen zu können.“ Und deshalb urteilt Wohlgemuth schon vor der Partie seines VfB im Volksparkstadion: „Ich bin mir sicher, dass der HSV auch im kommenden Jahr erstklassig ist.“