„Das darf und soll nicht das Ende sein“: Appell von HSV-Boss Kuntz
In diesem Sommer hat sich im Volkspark auch strukturell einiges verändert. Nach dem Bundesliga-Aufstieg wurden die HSV-Frauen, die vorher im e.V. beiheimatet waren, zum 1. Juli in die ausgegliederte Fußball AG & Co. KGaA aufgenommen. Das Ziel dahinter: Der Verein will, dass es als selbstverständlich angesehen wird, dass auch die Frauen im Volkspark super Fußball spielen. „Er ist eine klare Botschaft der weiteren Professionalisierung und untermauert den eingeschlagenen Weg“, sagt e.V.-Vizepräsidentin Laura Ludwig in einem Interview auf der HSV-Website. Dort führt Sportvorstand Stefan Kuntz zudem aus: „Wir wollen für die jungen Mädchen und Frauen Vorbilder schaffen. Nach dem großen Pokalspiel gegen Bremen (1:3 im März vor 57.000 Zuschauern; d. Red.) hatten sich schon viele Nationalspielerinnen und erfahrene Bundesliga-Frauen aus unterschiedlichen Städten gemeldet und den HSV für seinen Austragungsort und seine Vorreiterrolle gelobt.“ Kuntz formuliert zugleich einen Appell: „Das darf und wird aber nicht das Ende sein. Wir unternehmen sehr viel, um im Frauenfußball ein Leuchtturm des Nordens zu werden.“
