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Erst Kuntz, dann Dompé: So händelte der HSV die Tiefschläge

Viel mehr Wirbel passt wohl kaum in einen einzigen Monat. Als wäre die Januar durch die Transferperiode mit letztlich insgesamt 13 Zu- und Abgängen nicht stressig genug, musste HSV-Sportchef Claus Costa auch noch einen Umgang mit den schweren Vorwürfen an und der darauffolgenden Freistellung von Sportvorstand Stefan Kuntz sowie der Alkoholfahrt von Flügelstürmer Jean-Luc Dompé finden. Natürlich seien solche Schlagzeilen „nichts, worüber man sich freut“, stellte Costa nun im Interview mit Sport1 klar. Geholfen hat dem 41-Jährigen dabei jedoch die klare Devise, nach der der Verein sein Handeln ausrichtet: „Wir richten den Fokus auf die Dinge, die wir beeinflussen können. Alles andere ordnen wir sachlich ein und entscheiden konsequent. Das gilt im Sport wie im Management. Wir bleiben geschlossen, konzentrieren uns auf unsere Aufgabe“, erklärte Costa, „und das Spiel gegen Bayern hat gezeigt, dass die Mannschaft sich von äußeren Themen nicht beirren lässt. Das ist unser Weg, um den HSV zu schützen und sportlich stark zu bleiben.“