Bundesliga-Profi sagt WM ab – mit Folgen für einen HSV-Profi?
Keine vier Monate ist es mehr hin, dann beginnt in Mexiko-Stadt die Weltmeisterschaft 2026. Während die meisten Profis der qualifizierten Nationen mit aller Macht versuchen, auf den WM-Zug aufzuspringen, hat ein Bundesliga-Profi nun eine entgegengesetzte Entscheidung getroffen: Ilyas Ansah von Union Berlin hat der Turnier-Teilnahme mit der ghanaischen Nationalmannschaft eine Absage erteilt. „Stand jetzt fahre ich nicht mit Ghana zur WM“, wird der Angreifer von der „Bild“ zitiert, er wolle stattdessen vorerst lieber weiter für die deutsche U21-Mannschaft auflaufen und die Erfahrungen bei Union aufsaugen. Nationaltrainer Otto Addo hatte sich der Zeitung zufolge intensiv um Ansah bemüht, muss sich in der Offensive nun aber anderweitig aufstellen.
Ein Spieler, der Ansahs Kaderplatz sicherlich mit Kusshand nehmen würde, steht aktuell beim HSV unter Vertrag: Ransford Königsdörffer hatte zuletzt offen zugegeben, noch auf eine WM-Teilnahme zu hoffen. Der Angreifer hatte in Addos Gunst zuletzt an Boden verloren, hatte vor dem Aufstieg aufgrund der Ligazugehörigkeit schlechte Karten und in der Bundesliga dann zunächst nur selten überzeugen können. Zuletzt kam der 24-Jährige jedoch immer besser in Fahrt. Seine Chancen, in den Kader für die Endrunde in Amerika zu rücken, schätzte Königsdörffer als „sehr gering“ ein. Womöglich stiegen sie durch die Ansah-Absage aber zumindest etwas an.
