„Tut in der Seele weh“: Top-Podcaster leidet mit dem HSV
Der HSV wird zur kommenden Saison einige neue Gesichter auf dem Feld stehen haben. Das hängt auch damit zusammen, dass Leihspieler wie Luka Vuskovic oder Fábio Vieira wohl wieder zu ihren Stammvereinen zurückkehren. „Ich habe Mitleid mit den HSV-Fans“, sagt Tommi Schmitt deshalb in der neuesten Folge seines Podcasts „Copa TS“ und erinnert an das 3:2 gegen Freiburg am Sonntag: „Diese halbe Verabschiedung von Vuskovic, der da auf dem Schiff steht, und alle stehen am Hafen und winken, und er fährt dann weg, vom Bild her gesprochen – mir hat das in der Seele wehgetan.“ Er könne das als 37-Jähriger verstehen. „Aber ein 14-Jähriger, der das Trikot mit Vuskovics Namen hinten drauf hat, das ist schon schade. Niemals in einen Leihspieler verlieben.“ Beide Profis haben einiges dafür getan, dass ihnen im Volkspark die Herzen der Zuschauer nur so zufliegen.
Ex-Nationalspielerin Turid Knaak, die von Schmitt als Gesprächspartnerin eingeladen war, sieht das Ganze ein Stück weit rationaler. „Das sind beides Spieler, bei denen sich jeder bewusst sein muss, dass sie vom Potenzial und ihrer Leistungsfähigkeit für Größeres bestimmt sind, ohne dem HSV zu nahe zu treten“, erklärt sie. Die gebürtige Essenerin sieht auf die Verantwortlichen im Volkspark viel Arbeit zukommen. „Es ist auch schwierig für die Kaderplanung, weil du ja genau weißt, dass das zwei Spieler waren, von denen alles abhing“, so Knaak. „Die brechen weg, und du weißt, dass du sie eigentlich nicht eins zu eins ersetzen kannst. Du musst aber trotzdem den nächsten Schritt gehen, um in der nächsten Saison noch sicherer zu sein. Das ist total schwierig, jetzt den Kader zusammenzustellen. In Claus Costas Schuhen möchte ich nicht stecken.“
