Bewegende Worte: Worunter HSV-Profi Sambi Lokonga früher litt
Schon früh wechselte Albert Sambi Lokonga ins Internat des RSC Anderlecht. Bereits mit zwölf Jahren verließ der Belgier seine Familie, um fortan alles für den Traum, eines Tages Profi werden zu können, zu geben. Das klappte am Ende auch, doch auf dem Weg dorthin musste der Mittelfeldspieler einige Widerstände überwinden. „Ich habe meine Eltern vermisst, bin nur am Wochenende nach Hause gefahren. Das war hart und ich habe mich oft gefragt, ob ich zurückgehen soll“, teilt er im „Kicker“ seine Erfahrungen. „Wenn du zwölf bist, willst du das Essen deiner Mutter essen, mit deinen Brüdern und Freunden zusammen sein.“
Doch bei allem Schmerz kann Sambi Lokonga der Zeit auch etwas Positives abgewinnen. „Es war hart, aber es war gut. Es hat mich stärker für das Leben gemacht.“ Und weiter: „Wenn du in so jungen Jahren in einem so großen Klub bist, lernst du früh: Es geht ums Gewinnen. Du verstehst schnell, wie das Geschäft funktioniert.“
