So will HSV-Coach Wolf auch Darmstadt schlagen

Den Erfolg im Derby beim FC St. Pauli (4:0) haben Hannes Wolf und seine Profis ausgekostet, jetzt gilt die Konzentration der nächsten Aufgabe: Am Sonnabend empfängt der HSV im Volkspark den Zweitliga-Zwölften Darmstadt 98. Bei der Pressekonferenz spricht der Hamburger Trainer über …

… die Euphorie nach dem Derby-Sieg: Sicherlich kommen die Fans mit einer sehr guten Stimmung ins Stadion. Jetzt liegt es an uns, sie bei Laune zu halten. Das Zusammenspiel zwischen Anhängern und Team ist natürlich sehr wichtig, gerade im letzten Drittel der Saison.

… die Stimmung im Team: Wir haben direkt wieder den An-Knopf gedrückt. Wer denkt, jetzt könnte man einen Schritt weniger machen, der liegt falsch. Wir müssen alles wieder voll reinlegen und die Bereitschaft, die Haltung, Härte und Kompaktheit haben, kurzum voll da sein.

… Darmstadts neuen Trainer: Ich habe den Werdegang von Dimitrios Grammozis verfolgt, er hat sehr gute Arbeit im Nachwuchs geleistet und einen Super-Ruf, sowohl inhaltlich als auch als Typ. Er hat diesen Karriereschritt verdient.

… die Rollen-Verteilung: In dieser Liga stehen die Chancen vor jedem Spiel 50:50. Wir müssen damit rechnen, dass es schwierig wird. Darmstadt hat zuletzt Kiel geschlagen, sechs Punkte aus den letzten drei Spielen geholt. Noch mal: Wir müssen voll da sein.

… die Vorbereitung: Wir versuchen immer aufzuzeigen und zu behalten, was gut gelaufen ist. Und wir arbeiten daran, das zu verbessern, was nicht so gut war. Es geht darum, eine Mannschaft auf den Platz zu bringen, die zu 100 Prozent alles abruft.

… Pierre-Michel Lasogga: Es ist ein sehr wichtiger Spieler für uns, aber den Stand bei den Vertragsgesprächen möchte ich nicht öffentlich kommentieren. Mir ist wichtig, dass er weiter so gut spielt wie auch zuletzt gegen St. Pauli.

… die wirtschaftliche Situation: Ich weiß, dass wir im Verein gut aufgestellt sind und alle Vollgas geben.

… U20-Nationalspieler Mats Köhlert: Er hat zuletzt in der U21 gute Leistungen gezeigt. Aber es ist ein normaler Prozess, dass nicht so viele junge Spieler direkt oben bei den Profis aufschlagen können.

… die Verletzung von Aaron Hunt: Das ist für uns sehr unglücklich. Es ist die dritte Verletzung im gleichen Muskel. Wir werden uns wieder Zeit nehmen, ihn aufzubauen und alles tun. Aber es wird mit Sicherheit ein paar Wochen dauern, bis er wieder dabei ist. Normalerweise drei bis vier Wochen, aber mit seiner Vorgeschichte wird es länger dauern. Ich rechne damit, dass er erst im Endspurt wieder zurückkehrt.