Nach Fan-Pfiffen: HSV-Trainer Wolf erklärt Jatta-Wechsel

Die Pfiffe der HSV-Fans hallten nach, Hannes Wolf sah sich in Erklärungsnot. Warum hatte er gegen Magdeburg (1:2) nach dem Ausgleich der Gäste schon in der 67. Minute mit Bakery Jatta einen Stürmer vom Platz geholt und mit Berkay Özcan durch einen Mittelfeldspieler ersetzt? „Özcan ist ein offensiver, ein kreativer Spieler, der eigentlich in allen Einsätzen auch seine Aktionen im Strafraum hatte, Tore schießen und vorbereiten kann. Das hat er auch schon gezeigt“, sagte der HSV-Coach und betonte: „Jatta ist extrem viel gelaufen, hat sehr viel gearbeitet, da sind 90 Minuten für ihn lang. Dann fällt das 1:1 und ich wusste, dass Magdeburg einen Tick tiefer stehen würde. Deshalb wollte ich Özcan reinbringen, der vorn in kleinen Dribblings seine Stärken hat.“ Wolf beteuerte: „Es ging sicher nicht darum, mit dem Wechsel etwas abzusichern. Wir wollten nach vorn etwas bewirken.“ Der Plan ging nicht auf, die Anhänger reagierten mit Unverständnis – und der Trainer stellte fest: „Man kann immer alles erklären, aber ich habe gelernt, dass es am Ende keinen interessiert.“