Wolf im Glück! Kein Nachwuchs-Trainer drängt sich auf

Nachdem Ralf Becker schon kurz nach der Schmach gegen Ingolstadt (0:3) von Trainer Hannes Wolf abgerückt war („Wir müssen uns Gedanken machen. Es geht um das Beste für den Verein“), gab es gestern am frühen Abend die Rolle rückwärts. Becker und Vorstands-Boss Bernd Hoffmann sprachen dem HSV-Coach trotz der Negativspirale von sieben Spielen in Folge ohne Sieg das Vertrauen aus. Warum? Weil sich aus dem eigenen Verein keine Interimslösung aufdrängt! U21-Trainer Steffen Weiß (30) werden schon bei den „Rothöschen“ Autoritätsprobleme nachgesagt, U19-Trainer Daniel Petrowsky (42) und U17-Trainer Pit Reimers (35) gelten als Zöglinge des gefeuerten Nachwuchs-Chefs Bernhard Peters und stecken zudem mit ihren Junioren-Teams selbst in der Krise. Letztlich trafen Hoffmann und Becker keine Entscheidung für Wolf, sondern eher gegen die Beförderung eines Trainers aus den eigenen Reihen.