Investor gibt Erklärung ab: Kühne wollte, dass Wolf gefeuert wird!

Klaus-Michael Kühne hat zum verpassten Aufstieg des HSV eine Stellungnahme abgeben, die es in sich hat. Der Investor sagt im Wortlaut: „Ich habe Aufsichtsrat und Vorstand der HSV Fussball AG sowie den Präsidenten des Hamburger Sportverein e.V. am 26. Februar ds.Js. schriftlich empfohlen, den Trainer auszuwechseln, weil sich mit dem in Regensburg verlorenen Spiel der Niedergang für mich abzeichnete und er durch falsche Entscheidungen des Trainers gekennzeichnet war. Ich habe das Erfordernis eines Trainerwechsels anschliessend mehrfach thematisiert. Die fehlende Handlungsbereitschaft der einschlägigen Gremien war aus meiner Sicht verhängnisvoll. Dass der Aufstieg nicht gelingen würde, war mir schon vor mehreren Wochen klar.

Ich hoffe, dass nach mutigen Personalentscheidungen eine gänzlich neue Mannschaft aufgebaut wird. Das wird ein hartes Stück Arbeit werden, denn die Konkurrenz ist auch in der 2. Bundesliga sehr gross. Aber nur ein Neuanfang mit vielen frischen, engagierten Spielern kann zu Aufbruchsstimmung und einer neuen Moral führen.“

Der HSV hatte am 24. Februar 1:2 in Regensburg verloren. Danach gab es Siege gegen Fürth (1:0) und St. Pauli (4:0). Im Anschluss folgten dann aber acht Spiele ohne Sieg, der Wiederaufstieg wurde dadurch verpasst.

Am 24. April hatte der HSV eine neue Einigung mit Kühne verkündet. Das Volksparkstadion behält damit auch in der kommenden Zweitliga-Saison seinen traditionellen Namen. Im Rahmen der Vereinbarung wurden außerdem bestehende Darlehensvereinbarungen mit dem Unternehmer angepasst und mit einer Einmalzahlung final erledigt.