Statistik zeigt: Mit Titz wäre der HSV aufgestiegen

Nach dem Abstieg aus der Bundesliga im vergangenen Sommer entschieden Vorstands-Boss Bernd Hoffmann und Sportchef Ralf Becker, mit Christian Titz in die erste Zweitliga-Saison des HSV zu gehen. Der Start gegen Holstein Kiel (0:3) ging mächtig in die Hose, danach holte der 48-Jährge mit dem Team aber vier Siege in Serie. Es folgten ein Dreier, drei Remis und eine Niederlage. Becker sah mit dieser Bilanz „unser Saisonziel gefährdet“, ersetzte Titz durch Hannes Wolf (38). Das Ende ist bekannt, schon vor dem letzten Spiel gegen Duisburg steht fest, dass der HSV zweitklassig bleibt. Wolf holte im Schnitt 1,52 Punkte pro Spiel, Titz kam auf einen Wert von 1,8 Punkten. Hochgerechnet auf die Saison ergibt das 61 Punkte – was Platz zwei und den Aufstieg bedeutet hätte.